Finanzamt Schulden

Finanzamt Schulden

Schulden beim Finanzamt Schulden beim Finanzamt können für Betroffene zu einer echten Belastung werden. Finanzamtsschulden können entstehen durch eine versäumte oder verspätete  Abgabe von Steuererklärungen, oder nach Betriebsprüfungen, wenn hohe Abgaben nach zu entrichten sind. Nach Erlass der Bescheide sind die Steuern entwerder sofort oder einen Monat später fällig und zu zahlen. Die Finanzbehörden brauchen keine gerichtlichen Beschlüsse oder Entscheidungen der Gerichte, ihre Bescheide sind sofort vollstreckbar, auch wenn sie mit Einsprüchen oder Klagen angegriffen werden. In Ausnahmefällen wird auf Antrag hin eine Aussetzung der Vollziehung gewährt, wenn an der Rechtmäßigkeit der Bescheide ernsthafte Zweifel bestehen oder wenn die Vollziehung […]

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Steuerstrafverfahren

Steuerstrafverfahren

Streuerstrafverfahren / Finanzgerichten Wird der Einspruch gegen den Steuerbescheid zurückgewiesen, bleibt nur noch der Gang vor das Finanzgericht. Der Weg ist aber langwierig und teuer. Ein Finanzgerichtsprozess dauert in Regel 2 Jahre. Zu Beginn eines jeden Klageverfahrens sind 220 Euro an das Gericht zu zahlen. Bei einem verlorenen Verfahren , soweit der Wert höher als 1200 Euro liegt, sind dann darüber hinaus weitere Gerichtskosten nachzuzahlen. Daher ist schon zu raten, bereits im Einspruchsverfahren alles Mögliche für einen positiven Ausgang in Form eines sog. Abhilfebescheides zu tun. Das Klageverfahren vor dem Finanzgericht unterliegt einer Reihe von strengen Formalien. Zu nennen wäre […]

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Hausdurchsuchung durch Steuerfahndung

Hausdurchsuchung durch Steuerfahndung

Eine Hausdurchsuchung gehört zum  Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft, diese ist in den §§ 102 -110 Strafprozessordnung geregelt. Die spezielle Vorschrift § 105 Strafprozessordnung für Wohnungs-der Hausdurchsuchungen  ist dem Ermittlungsrichter vorbehalten. Das heißt eine Wohnungs-oder Hausdurchsuchung darf nur aufgrund eines richterlichen Durchsuchungsbeschlusses  erfolgen. Bei Gefahr im Verzug aber auch durch Staatsanwaltschaft oder Polizeibeamten angeordnet werden. Die Beamten müssten dann aber im Rahmen der Subsumption „ Gefahr im Verzug „ darlegen, weshalb ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss nicht eingeholt wurde, bzw. eine richterliche Anordnung zu spät ergangen wäre , um etwaige Beweismittel sicher zu stellen. Umstritten ist, ob ein Verstoß gegen den Richtervorbehalt, die Durchsuchung […]

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Steuerschätzungen nach § 162

Steuerschätzungen nach § 162

Steuerschätzungen Das Finanzamt ist berechtigt ( § 162 AO), die Besteuerungsgrundlagen zu schätzen, wenn der Steuerpflichtige keine Mitteilungen geben will oder kann. Zum Beispiel  wenn er Belege oder Geschäftsaufzeichnungen nicht vorlegen kann, und somit keine Unterlagen vorhanden sind, wonach eine Besteuerung zugrunde gelegt werden könnte. Zu schätzen sind dann die Grundlagen der Besteuerung, die sachgemäß erfolgen muss und der Wahrscheinlichkeit der Tatsächlichkeit möglichst nahe kommen muss. Also nicht die Steuer selbst wird geschätzt. Zu unterscheiden sind die Voll- und die Ergänzungsschätzung. Diese betrifft  nur einzelne Besteuerungsmerkmale. Eine Schätzung ist ferner dann veranlasst, wenn die Ermittlung der Berechnung aus tatsächlichen Gründen […]

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Beraterhaftung und Schätzungen

Beraterhaftung und Schätzungen

Schätzungen und Beraterhaftung In Brinkmann, Schätzungen im Steuerrecht, 3Auf. Seite 116 erfolgt ein Beraterhinweis wie folgt: „Wenn der Unternehmer seine Buchführung und seine steuerlichen Erklärungspflichten – soweit wie möglich- auf seinen Steuerberater verlagert, reduziert er dadurch das Risiko einer fehlerhaften Buchführung  und damit von Nachzahlungen aufgrund von Hinzuschätzungen. Das ist für den Einzelunternehmer  wichtig, aber auch für den GmbH-Geschäftsführer relevant, weil er seine eigene Haftung für Steuerschulden der nach ihrer Insolvenz verhindert bzw. seine Pflichtverletzung nicht vorsätzlich und nicht grob fahrlässig ist. „ Der Unternehmer kann also ein Teil seines Risikos geschätzt zu werden oder vom Insolvenzverwalter in Anspruch genommen […]

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Umsatzsteuernachschau

Umsatzsteuernachschau

Umsatzsteuernachschau Was ist eine Umsatzsteuernachschau? Geregelt ist die Umsatzsteuernachschau in § 27 b Umsatzsteuergesetz( UStG). Die Norm erklärt sehr gut die vorangestellte Fragestellung, wie folgt: Zur Sicherstellung einer gleichmäßigen Festsetzung und Erhebung  der Umsatzsteuer können die damit betrauten Amtsträger der Finanzbehörde ohne vorherige Ankündigung und außerhalb einer Außenprüfung Grundstücke und Räume von Personen, die eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausüben, während der Geschäfts- und Arbeitszeiten betreten, um Sachverhalte festzustellen, die für die Besteuerung erheblich sein können. Wohnräume dürfen nur mit Zustimmung bzw. gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung betreten  […]

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Steuerliche Außendienst-Prüfung

Steuerliche Außendienst-Prüfung

Außenprüfung Die Außenprüfung ist eine von der Finanzverwaltung  im Außendienst Prüfung  steuerlich relevanter Sachverhalte, die Prüfung der Zuordnung der Belege, die Prüfung ordnungsgemäßer Buchführung sowie ordnungsgemäßer Abrechnungen. Eine Außenprüfung kann sich auf verschiedene Tätigkeitsfelder beschränken. Sie findet in der Regel im Betrieb des Steuerpflichtigen statt, ggf. aber auch in den Räumen des Steuerberaters, welcher die Buchhaltung erstellt. Die in der Praxis wichtigsten Außenprüfungen werden hier kurz vorgestellt wie folgt: – Die in der Praxis bedeutendste Außenprüfung ist die Betriebsprüfung, bei der die gesamte Finanzbuchführung geprüft wird,   auch umsatzsteuerliche- sowie lohnsteuerliche Sachverhalte  werden geprüft. Es werden also die gesamten steuerlichen Gegebenheiten […]

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